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Gesundheit

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Ländliche Gesundheitsstationen in Togo

Die Gesundheitsversorgung in Togo ist vor allem in entlegenen Regionen aus verschiedensten Gründen prekär. Geburten im Schein einer Taschenlampe und ohne Warmwasser, unbeleuchtete Krankenzimmer und nicht betriebsfähige medizinische Geräte sind keine Selten5_CHR warmwasserbereitungheit.

Im Jahr 2003 hat URBIS FOUNDATION in Zentral- und Südtogo fünf Gesundheitseinrichtungen im ländlichen Umfeld mit solaren Stromversorgungsanlagen für Beleuchtung und Medikamentenkühlung ausgestattet. Insbesondere für Geburtsstationen ist die Verfügbarkeit von Warmwasser ein sehr wichtiger Hygienefaktor. Thermosiphonanlagen ermöglichen die Wassererwärmung mit Sonnenenergie. Auch die Beleuchtung der Zugänge zu den Gesundheitsstationen und des Geländes insgesamt werden durch Solaranlagen möglich.

Bei einer Inspektionsreise zweier togoischer Solarexperten der URBIS in Togo im Frühjahr 2010 wurde der aktuelle Reparaturbedarf ermittelt. Nach der Regenzeit wurden die Reparaturen von togoischen Fachleuten des Stiftungsnetzwerks durchgeführt. Für die Instandhaltungskosten kommen die Gesundheitszentren mit einer vertretbaren Eigenbeteiligung auf. Die fachliche Begleitung stellt die URBIS FOUNDATION sicher. Diese Reise hat URBIS FOUNDATION erneut vor Augen geführt, dass solargeschulte Elektriker und Installateure vor Ort die wichtigste Voraussetzung sind für einen erfolgreichen Betrieb von Solarstromanlagen in den ländlichen Gebieten Togos. Deshalb investiert URBIS FOUNDATION in Togo in regelmäßige Weiterbildungen für Elektriker, Techniker und Ingenieure. URBIS FOUNDATION will langfristig ein flächendeckendes Netz von Fachleuten entwickeln, die Installationen von und Wartungsarbeiten an Photovoltaikanlagen im ganzen Land durchführen können.