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17. Januar 2018

2018: Auswahl der Förderprojekte abgeschlossen

Seit einigen Jahren bietet URBIS Foundation finanzielle Unterstützung für lokale Initiativen im Großraum Ostafrika und Osteuropa, die Projekte im Bereich erneuerbare Energien, Umwelt- und Klimaschutz sowie zur Frauenförderung durchführen möchten.

Wie in den Jahren zuvor wurde auch für 2018 eine große Zahl an vielfältigen und spannenden Anträgen eingereicht. Ausgewählt wurden insgesamt sieben Initiativen und Organisationen, die mit ihren Projektvorhaben in diesem Jahr Unterstützung durch die URBIS Foundation erfahren.

In Osteuropa:

Ekoltava: In der Region Poltava, in der Ukraine, wird die erste grün betriebene Schule entstehen: die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Schule, kombiniert mit bewusstseinsbildenden Maßnahmen zu umweltfreundlichem Verhalten, sollen langfristig ein Verständnis für die Wichtigkeit von nachhaltigem Handeln erzeugen.

AYRUDZI: Die in Armenien angesiedelte NGO plant die Gründung einer ersten Energiegenossenschaft zur Umsetzung einer Photovoltaik-Anlage in der Gemeinde Basen. Im Rahmen des Pilotprojektes sollen nachhaltige Geschäftsmodelle und eine verlässliche Entscheidungsstruktur entwickelt werden. Bei erfolgreicher Umsetzung ist eine landesweite Ausweitung des Modells geplant.

Rural Communities Development Agency: Ziel des angesetzten Projektes ist die Weiterbildung der lokalen Bevölkerung einer Gemeinde in Georgien hinsichtlich einer nachhaltigen Nutzung von Biomasse als primäres Heizmittel. Darüber hinaus sollen Kindergärten und Schulen sowie insbesondere Haushalte, denen Frauen vorstehen, mit lokal produzierten, umweltfreundlichen Biomassebriketts versorgt werden.

In Ostafrika:

Action for Child Social and Economic Transformation – Uganda: Im Rahmen des RELIEF Projektes (Renewable Energy for Light, Economic Empowerment & Food) will die NGO die Nutzung von erneuerbaren Energien als Lichtquelle in einer nördlichen Region Ugandas vorantreiben. Vor allem soziale Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser sollen profitieren, da diese häufig noch von gesundheitsschädlichen Kerosinlampen abhängig sind.

Association des Mères et Tutrices des Orphelins: Das Projekt „Grains du SOLEIL“ bemüht sich darum, Frauen in einer Region im Niger zu unterstützen. Konkret soll eine Getreidemühle mittels Solarenergie betrieben werden, die es den Frauen erlaubt, weitaus effizienter und zeitsparender Getreide zu verarbeiten. Darüber hinaus werden den Frauen Alphabetisierungskurse angeboten.

Entrepreneurs du Monde: Das für Togo konzipierte Projekt fokussiert eine Art Leasing-Modell für Solarprodukte. Um die oftmals mit hohen Investitionskosten verbundenen Produkte (z.B. Solarlampen) für eine breitere Masse zugänglich zu machen, entwickelt Entrepreneurs du Monde ein Modell, bei dem diese Produkte langfristig zu günstigen Konditionen gemietet werden können.

Log-ikwo-in-Kamerun Nachhaltig e.V. Stockach: In einer lokalen Gemeinde in Kamerun will der gemeinnützige Verein eine Solarpumpe installieren, um die Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Bislang müssen vor allem Frauen und Kinder ungereinigtes Wasser aus einem mehrere Kilometer entfernten Bach besorgen.

Die Förderperiode 2018 ist somit abgeschlossen. Projekte, die im kommenden Jahr 2019 gefördert werden möchten, können einen Antrag bis spätestens 30.09.2018 bei URBIS Foundation einreichen. Informationen zu den Kriterien sowie die notwendigen Unterlagen finden sich hier.



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